Über uns


Noch gibt es kein "uns". Aber es ist an der Zeit ein "uns" und ein "wir" zu bauen. Es geht darum eine vernünftige Sozialdemokratie zurück zu bekommen. Eine die sich für mehr interessiert als Sprachverbote, Genderdebatten und Paternalismus. 
Eine Sozialdemokratie, die uns ins 21. Jahrhundert führen kann, Eine Sozialdemokratie die mit der Gesellschaft spricht, statt über sie. Das ist das Ziel.

gebirgeraten

Eine Kurzbiografie

Sie finden unten alles was Sie benötigen um mich persönlich anzugreifen. Um aber einen kurzen Überblick zu bekommen, wer hinter diesen Inhalten steckt folgt hier eine Aufzählung der wichtigsten Punkte.

  • Name: David Nestler
  • Herkunft: Edelschrott, Steiermark
  • Beruf: Angestellter
  • Bildungsweg: Matura (AHS), Mag. phil. (Slawistik/Russisch), BA (Politikwissenschaften)
  • Geburtsjahr: 1986

Kurzer Einschub

NIcht mehr allein :D 
Sobald wir das erste Treffen abgehalten haben, werden wir die Seite adaptieren... 

Wer ich bin

Vor allem bin ich ein Niemand. Kein Parteikader, kein Kind reicher oder prominenter Eltern, kein zukünftiger Nobelpreisträger, kein magna cum laude Absolvent einer internationalen Hochschule. Ich bin ein perverses, rauchendes, zögerndes, unfähiges Arschloch. Ich habe studiert. War allerdings ein ebenso lausiger Student, wie ich ein lausiger Schüler war, bin aber getrieben von Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein. Und ich sah es als meine Pflicht sowohl Schule als auch Universität zu beenden. Zumal ich der erste in meiner Familie war, der die Chance hatte die Matura abzulegen. (Wofür ich meinen Eltern sehr dankbar bin.)  Mein Leben hat mir gelehrt, dass ich das, was ich vor 5 Jahren gedacht habe, heute für furchtbar naiv und dumm halte. Genauso wie ich, das was ich vor 10 Jahren dachte, vor 5 Jahren für naiv und dumm hielt. Ich bin mir nicht zu schade, einzugestehen, dass ich mich irre. Ich bin ein dreckiger Prolet, der beinahe 30 Jahren auf Fußballplätzen und in Umkleidekabinen zugebracht hat und vor Frustration "Fut" auf dem Platz ruft. Ich bin ein Bobo, der gern bei einem Kaffee und einer Tschick Bücher liest und schreibt. Ich bin ein möchtegern Intellektueller, der sich in Diskussionen über die Konsequenzen unterschiedlicher Konnotationen des Terminus "Geld verdienen" in verschiedenen Sprachen auslassen kann. 
Ich komme aus einem ziemlich konservativen Bauernhaus mit tragischer Geschichte und war mit 20 einer dieser linken Studenten, die Marx für der Weisheit letzten Schluss hielten. Ich war mit 25 einer Jener, die ebenso nur eins zu FPÖ-Wählern zu sagen hatten: "Wie können die Leute nur so blöd sein?" Ich schäme mich heute dafür. Was kam dazwischen? Trump, der Brexit, die AfD, mein persönliches Hamsterrad, genannt Arbeit und Jordan Peterson. Trump (den ich nach wie vor für einen egozentrischen Trottel halte) war für mich der Anstoß mich selbst zu hinterfragen, weil alle Erklärungsversuche zu banal waren um sie zu glauben. Ich ertappte mich dabei, wie ich persönlich immer öfter gezwungen war, an Argumenten festzuhalten, die mich persönlich bis zu einem Grad einschränkten, dass ich nicht mehr glaubwürdig mir selbst gegenüber sein konnte. Ich erkannte, dass diese Einschränkungen, seien es sprachliche, verhaltensbezogene, tatsächliche in Gesetzesform gegossene und die fadenscheinigen Begründungen, die stets als moralischer Absolutismus ohne die Freiheit dazu Stellung zu beziehen daher kommen. Genau das sind die Verhaltensmuster, die sich hinter meiner eigenen Unaufrichtigkeit mir gegenüber, wie auch hinter der Wahl Trumps, des Brexit, der AfD oder der FPÖ verbergen. Political Correctness ist nur ein schwacher Begriff dafür. Ich nenne es intellektuell-moralisches Überlegenheitsdünkel einer Linken, die nicht mehr bereit ist, mit Anderen zu reden. 
Ich denke, dass die meisten Menschen, die FPÖ wählen, weil kein anderer bereit ist, den Druck, den diese moralisch-ideologisichen Überlegenheitsdünkel auf so gut wie jeden Menschen ausüben, nachzuvollziehen. Und ich denke, dass die Menschen, die ÖVP wählen, weil die ÖVP die Menschen mit diesem Dünkel in Ruhe lässt. Die Frage ist, warum tun das Linke Parteien? 
 
Ich war also ein Linker. Die Frage für Sie ist, ob ich es noch immer bin. Habe ich mich verändert oder hat sich die Linke verändert. Beides trifft zu. Als ich aber der SPÖ beitrat diskutierten wir ob wir Marihuana nicht legalisieren sollten. Heute schaffen wir absolute Rauchverbote. Ja, die Linke hat sich verändert, ich habe mich verändert, Sie haben sich verändert. Ich denke es ist egal. Ich halte an einigen linken Dogmen fest, sehe aber Freiheiten unter Druck. 
Mein Weltbild basiert darauf, dass Sie, ich und alle Fehlerhaft sind. Es basiert darauf, dass ich z.b. ziemlich pervers bin und durchaus in der SM Szene unterwegs bin. Ein Fehler? Ohne Frage. Ich aber habe ihn akzeptiert und sehe mich trotzdem als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft. Und wenn ich mit anderen Menschen spreche, gehe ich davon aus, dass auch er Fehler hat und das ist die Basis auf der meine Kommunikation beruht. Genauso trete ich einem Schwulen oder einem Schwarzen gegenüber: Schwul, ja und? Schwarz, ja und? Im besten aller Fälle macht man Witze darüber. Denken Sie mit mir und sagen Sie mir ob ich falsch liege: Ist das Eingeständnis der eigenen Fehlerhaftigkeit, der eigenen ("dunklen") Seite nicht genau, das was einen respektvollen Umgang erst ermöglicht? Und ja, es ist kein Fehler schwarz zu sein. Aber Hautfarbe ist ein Faktum. Wenn Sie schwarz sind, weichen Sie in Österreich von der Norm ab. Wie geht man mit Abweichung von der Norm um? Man akzeptiert, dass man selbst in vielen Dingen von der Norm abweicht. Der dümmste Umgang damit: Sie bestehen darauf, dass wir alle so tun, als würden wir nicht von der Norm abweichen.
Im Zuge der Flüchtlingskrise übernahm ich eine Flüchtlingspatenschaft. Nachdem dieser Flüchtling allerdings auch nach 18 Monaten sich noch dazu herabließ seiner Schwester zu sagen, dass sie einem Mann nicht die Hand geben soll, beendeten wir das Projekt. Nebst anderen Chancen, die er nicht wahrgenommen hat, uns allerdings einige Mühen gekostet haben, entschieden wir uns schließlich ihn nicht weiter zu unterstützen. Die Conclusio dieser Geschichte: Man beurteilt nicht auf Basis von "die Flüchtlinge". Es geht um individuelle Menschen. Diese Menschen können sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten entscheiden. Entscheiden sie sich falsch, gibt es Konsequenzen. Eine Linke, darf und muss in diesem Sinne handeln und darf auch hart sein.

Aber zurück zu mir, Sie wollen ja eine Handhabe um mich aufgrund meiner persönlichen Schwächen zu verurteilen. Also: ich wurde in der Schule von anderen Buben verprügelt, ich habe in der Schule andere Buben verprügelt. Wir haben die ganze Zeit gerauft. 
Ich habe in jungen Jahren, Mädchen die Türe aufgehalten und Sie auf Getränke eingeladen. Das war, was man uns Burschen beigebracht hat. Und nein ich habe kein Problem damit, wenn Frauen, das auch machen. SIe dürfen mich deshalb auch Macho schimpfen. Ich habe mich bei frühen Annäherungsversuchen ans andere Geschlecht auch sehr botschat angestellt. Ganz sicher finden Sie in meiner Vergangenheit Mädchen oder Frauen, denen ich mich nach heutigen Maßstäben unsittlich genähert habe. Seien Sie unbesorgt, es haben sich mehr Frauen mir unsittlich genähert als umgekehrt. Aber es steht Ihnen frei mich deshalb Sexist zu nennen. Ich bin nicht bereit mich für Verhalten, das zu seiner Zeit absolut gesellschaftsfähig war, bis in späte Jahre zu ängstigen.
Es gibt Ausländer, die ich absolut nicht mag und habe absolut kein Problem damit zu sagen: "Wenns wie in Anatolien leben wollen... wos tuans donn do?" Und damit verhalte ich mich jedem Menschen gegenüber gleich, egal wo er herkommt. SIe können mich gerne Rassist deshalb nennen. Es sind zum Glück sehr viel mehr, die ich mag, als solche die ich nicht mag.  Es ist mir dann egal woher sie kommen.
Urteilen Sie. 

Leseliste (Auswahl)

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Ideologie

Karl Marx, Das kommunistische Manifest
Karl Marx, Das Kapital
Wladimir I. Uljanow, Was tun?
Josip W. Dschugaschwili, Sozialismus und die nationale Frage
Der Koran
Judith Butler, Das unbehagen der Geschlechter
Stephane Hessel, Empört Euch


Literatur

Jean Paul Sartre, Der Ekel
Roland Barthes, Mythen des Alltags, 
Albert Camus, Der Fremde
Marcel Proust, Unterwegs zu Swan
Stendhal, Rot und Schwarz
Honore de Balzac, Vater Goriot
Honore de Balzac, Verlorene Illusionen
Victor Hugo, Die Elenden
Victor Hugo, Der Glöckner von Notres Dames
Alexandre Dumas, Der Graf von Monte Christo
Alexandre Dumas, Der Graf von Sainte-Hermine
Gustave Flaubert, Madame Bovary
Michel Houellebecq, Unterwerfung
Michel Houellebecq, Auseitung der Kampfzone

Jaroslav Hasek, Der brave Soldat Schwejk
Erich Fromm, Die Kunst des Liebens
Ödön von Horvath, Jugend ohne Gott
Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werter
Johann Wolfgang von Goethe, Faust 
Friedrich Schiller, Die Jungfrau von Orleans
Thomas Mann, Doktor Faustus
Thomas Bernhard, Holzfällen
Thomas Bernhard, Der Untergeher
Thomas Glavinic, Wie man leben soll
Sven Regener, Herr Lehmann
Bertold Brecht, Mann ist Mann
Diane Broeckhoven, Ein Tag mit Herrn Jules
Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften
Franz Kafka, Das Schloß
Karl Kraus, Die letzten Tage der Mennschheit
Brüder Presnjakow, Tötet den Schiedsrichter
Milan Kundera, Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
Pascal Mercier, Nachtzug nach Lissabon

Iwan Gontscharow, Oblomow
Fjodor Dostojewskij, Die Gebrüder Karamasow
Fjodor Dostojewskij, Der Spieler
Fjodor Dostojewskij, Verbrechen und Strafe
Fjodor Dostojewskij, Ein grüner Junge
Fjodor Dostojewskij, Böse Geister
Fjodor Dostojewskij, Aufzeichnungen aus dem Kellerloch
Vladimir Nabokov, Lolita
Iwan Bunin, Dunkle Alleen
Nikolaj Gogol, Die toten Seelen
Alexander Solschenizyn, Ein Tag im Leben des Ivan Denissovitsch
Alexander Solschenizyn, Archipel Gulag
Nikolaj Gogol, Der Mantel
Michail Bulgakow, Der Meister und Margarita
Maxim Gorkij, Für einen Tag
Boris Pasternak, Doktor Schiwago
Lew N. Tolstoj, Wieviel Erde braucht der Mensch
Lew N. Tolstoj, Krieg und Frieden
Daniil Charms, Miniatjury
Andrej Platonow, Tschewengur

Bram Stroker, Dracula
Charles Dickens, A Tale of two Cities
Jon Krakauer, Into the Wild
Daniel Defoe, Robinson Crusoe
Aldous Huxley, Schöne neue Welt
Aldous Huxley, Eiland
George Orwell, 1984
J.D. Salinger, Der Fänger im Rocken

Sachbuch/Philosophie:

Robert Greene, Die Gesetze der menschlichen Natur
Benedict Anderson, Imagined Communities
Gastave LeBon, Psychologie der Massen
Christoph Kucklick, Die granulare Gesellschaft
Eric Berne, Spiele der Erwachsenen
C.G. Jung, Die Archetypen
C.G. Jung, Die Beziehungen
Ernest Renan, Qu'est-ce qu'une nation?
Viktor Frankl, Trotzdem Ja zum Leben sagen
Paul Watzlawick, Menschliche Kommunikation
Paul Watzlawick, Anleitung zum Unglücklichsein
Sigmund Freud, Das Ich und das Es
Sigmund Freud, Jenseits des Lustprinzips
Friedrich Nietzsche, Gesammelte Werke
Ulrich Beck, Mancht und Gegenmacht im globalen Zeitalter
Ulrich Beck/Edgar Grande, Das kosmopolitische Europa
Jean-Paul Sartre, Das Sein und das Nichts
Ulrich Beck, Risikogesellschaft
Colin Crouch, Post-Democracy
Alexis de Tocquille, Über die Demokratie in Amerika
Margaretha Kopeinig, Die europäische Chance
Werner Weidenfeld/Wolfgang Wessels, Europa von A-Z
Jean Jacques Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag
Frank Schirrmacher, Payback
Niccolo Macchiavelli, Vom Staate, Vom Fürsten, Kleine Schriften
Niklas Luhmann, Politik der Gesellschaft
Tom Sorell, Descartes
CCW Taylor, Sokrates
Philosophicum Lech, Ich
Jürgen Habermas, Ach, Europa
Dirk Baecker, Studien zur nächsten Gesellschaft
Ilja Trojanow, Der überflüssige Mensch
Pierre Bourdieu, Die feinen Unterschiede
Thomas Piketty, Capital in the twenty-first century
Jordan Peterson, 12 rules for life
Jacques Attali, Die Welt von morgen
Ha-Joon Chang, 23 Lügen, die sie uns über den Kapitalismus erzählen
Markus Marterbauer, Zahlen Bitte
Amartya Sen, Ökonomie für den Menschen
Amartya Sen, Die Identitätsfalle
Kate Pickett/Richard Wilkinson, Gleichheit ist Glück
Jean Ziegler, Der Hass auf den Westen
Jean Ziegler, Ändere die Welt
Kevin Dutton, Gehirnflüsterer,
Vera F. Birkenbihl, Signale des Körpers,
Monika Matschnig, Körpersprache verstehen

Unsere Vision

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Hier schreib ich den visionärsten, geilsten Text den die Welt je gesehen hat. 





Wenn ich Zeit dafür finde. Oder jemanden der es für mich macht :D